Geschichte

Es war einmal, im Jahre des Herren 2007, als sich einige Geschichtsbegeisterte zusammenfanden um sich einer lang vergessenen Befestigungsanlage auf dem Litermont anzunehmen.

Zu diesem Zwecke, wurde im gleichen Jahre, ein Thementag organisiert, der Wanderer und Besucher des Nalbacher Hausberges, die Geschichte dieses Ortes näher brachte. Bei den Recherchen zu der alten Turmhügelburg (Motte), stieß man dabei auf den mächtigen Grafen Heinrich von Veldenz, der 1357 auf Bitten des Simeonstift (Porta Nigra), das Nagelbacher Tal unter seine Schirmherrschaft stellte.

Mit dem Grafen und Besitzer von Schloss Veldenz verbindet uns seit dieser Zeit ein freundschaftliches Verhältnis, so das wir seine Truppen bei einigen Feldzügen unterstützen konnten.

Mit dem Brückenschlag nach Trier, trat Balduin von Luxemburg ans Licht. Dieser Streitbare Ritter Gottes, fiel seinerzeit durch innovative Kriegsmaschinen auf. Begeistert von der Technik seiner Belagerungsmaschinen, entschloss man sich, eine solche nachzubauen. Nach vielen Recherchen und Unterstützung von Fachleuten, nicht zu vergessen einigen Fehlschlägen, entstand unsere Blide, die „Wuchtige Sau“. Die schon überregional, viele Besucher von Mittelalterfesten begeisterte und durch ihre Kraftentfaltung in Erstaunen versetzte. In einem Filmbeitrag, der Sendung „Eins, zwei oder drei“ und beim 13 Länderturnier in Hermannsburg (Lüneburger Heide),konnte diese Mittelalterliche Kriegsmaschine ihre Präzision unter Beweis stellen. In mehreren Zeitungen wurde sie schon als echte Bereicherung gelobt.

Als weiters Projekt kam die älteste Kanone Europas eine sogenannte „Pfeilbüchse“ in unser kleines Heerlager. Das Original zu dieser Kanone steht im  schwedischen Armeemuseum in Stockholm. Eine Feuerwaffe dieser Art kam vermutlich auch  bei der Eltzer Fehde 1331-1337 zu Einsatz. Nach einem Informativen Gespräch mit dem Kastellan der Burg Eltz und Videos des Dänischen Militärs wurde eine Lafette aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts (1326) gebaut.

Mit der Zeit kamen noch mehrere Hakenbüchsen aus dem 15. Jhd. zum Arsenal hinzu. Seit 2013 sind wir auch gern gesehen Gäste auf der Burg Landeck, wo wir uns sehr wohl fühlen und dort am ältesten Burgfest der Pfalz teilnehmen.

 

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Wappen:

plain argent, sable et argent parti Croix d´Anjou, chargé de 3 gueules étoile à 6 raies

einfarbig silbern, schwarz und silbern geteiltes Lothringer Kreuz, belegt mit 3 roten sechszackigen Sternen